URALTES HANDWERK

“ Es gibt keine Geheimnisse in dem, was ich tue.
Der Wein, den ich herstelle, ist das Ergebnis der Arbeit meiner Hände,
der tiefen Verbundenheit zu diesem schwer zugänglichen Land,
das dem Auge so sanft erscheint. Für mich ist es ein Privileg.“

“Ich mache alles von Hand und das ist meine Stärke. Die Trauben, die ich kultiviere, wachsen inmitten dieser schönen Umgebung, was aber nicht bedeutet, dass es deshalb einfach ist. Die Hügel von Santo Stefano bieten mir jeden Tag ein eindrucksvolles Schauspiel, was aber auch bedeutet, zu Fuß die Hügel zu erklimmen, das Land von Hand zu kultivieren, das Gras mit der Hand zu mähen und die Körbe mit den Trauben auf die Schultern zu laden. So habe ich es von meinem Vater Ambrogio, Jahrgang 1926, gelernt. So machte es schon sein Urgroßvater Vittore, dessen Spitzname Garbara war, was im Dialekt trockener, rauer Boden bedeutet.

 

In dieser besonderen Verbindung zwischen Schönheit der Landschaft und heroischer Kultivierung der Reben entstehen Cartizze und Prosecco, wie ich so gerne betone: nur für wenige.

 

Ja, mein Wein ist nur für wenige, nicht nur, weil unsere Produktion seit vier Generationen auf nur einige tausend Flaschen pro Jahr beschränkt ist, sondern auch, weil ich Weine herstelle, die nicht jeden Gaumen zufrieden stellen und die bekannte Regeln brechen. Ausgehend von der klassischen Methode, zu Weinen mit sehr niedrigem Restzuckergehalt bis hin zu Null mit dem neuen Cartizze Brut. Die Trauben, die ich mit viel Leidenschaft und Hochachtung kultiviere, bieten wunderbare Interpretationsmöglichkeiten.“

 

Mirco Grotto

IM WEIN VERGNÜGEN, KULTUR, FARBE, TRAUM