GESCHENK DER NATUR,
BELOHNUNG FÜR HARTE ARBEIT

Die Trauben wachsen und reifen an den Reben, die ihre Wurzeln tief in den Boden versenken.
In eine Erde, die steinig in der Tiefe und krümelig an der Oberfläche ist.
Reich an Vorkommen von Ton,
unter dem sich Meeressand befindet.

Es wird als heldenhaft bezeichnet: der Anbau der Reben auf diesen unebenen Hügeln, wo alle Arbeiten nur von Hand durchgeführt werden können. Doch ist es gerade diese charakteristische Lage der Weinberge, an den steilen Hängen immer einem äußerst günstigen Mikroklima ausgesetzt, die die frühe Keimung, die Blüte und die Reifung begünstigen, mit dem Ergebnis, dass die Trauben reich an Aromen sind.

 

Die Rebsorte heißt Glera, bis vor kurzem noch unter dem Namen Prosecco bekannt. Heute steht dieser Name nur noch für den Wein und nicht mehr für die Traube. 100% Glera wird bei der Herstellung des Weines verwendet und verleiht ihm die Note von reifen Früchten ( Birne, Pfirsich und dem Apfel Renette) und macht ihn elegant und langanhaltend im Abgang.

 

Aus diesem Grund ist jede Traube wichtig, die Blätter und Früchte müssen voll der Sonne ausgesetzt sein und die Trauben werden erst nach der vollständigen Reifung per Hand geerntet.

DER WEIN IST DIE POESIE DER ERDE – Mario Soldati

DAS ERWACHEN

Glera ist eine früh keimende Rebsorte. Die Knospen, die nach der Winterpause empfänglich sind für die Erwärmung der Hügel im Frühling, öffnen sich zwischen März und Anfang April.

DIE BLÜTE

Nach der Keimung beginnt die Blütezeit in der ersten Junihälfte, wenn die Tage warm und das Wetter stabiler ist.

DIE VERAISON UND WEINLESE

Die Reifung der Trauben und die Weinlese sind die wichtigsten Momente. Um die beste Qualität der Weine zu erreichen werden die Trauben ungefähr in der zweiten Septemberhälfte geerntet.